Psychotherapie


In meiner Praxis biete ich Unterstützung in verschiedenen Lebenslagen und für unterschiedliche Beschwerdebilder an. Ich arbeite mit wissenschaftlich anerkannten Verfahren.

Besonders gerne arbeite ich mit:

  • Traumafolgeerkrankungen
  • Drogen-, Alkohol- und Nikotinabhängigkeit, Glücksspielsucht
  • Ehe- / Partnerschaftsproblemen
  • Trauerreaktionen
  • Selbstwertthemen
  • Persönlichkeitserkrankungen
  • Umgang mit Krebsdiagnose
  • ADHS
  • Essstörungen (Bulimia nervosa und Anorexia nervosa)

Gerne willkommen sind auch:

  • Depressionen / „Burnout“
  • Angstserkrankungen
    (Panikstörung, Agoraphobie, Soziale Phobie, Generalisierte Angststörung)
  • Zwangserkrankungen
  • Erkrankungen aus dem schizophrenen Formenkreis
  • Bipolare Erkrankungen
  • Nichtorganische Schlafstörungen
  • Sexuelle Funktionsstörungen
  • Erziehungsprobleme
  • Allg. Lebenskrise / Stressmanagement


Schematherapie

Die Schematherapie nach Jeffrey Young ist eine Weiterentwicklung der kognitiven Verhaltenstherapie. Ein Schema ist ein typisches Muster von Gefühlen, Gedanken und Empfindungen, die unser Verhalten steuern. Unsere Kindheit und Jugend prägen unsere Schemata maßgeblich und können so zu ungünstigen Verhaltensmustern (Modi) im Erwachsenenalter führen. Gemeinsam identifizieren wir Ihre verschiedenen Modi, sodass Sie Ihr inneres Kind, Ihren inneren Kritiker oder Ihren inneren Antreiber kennenlernen. Ziel dabei ist, dass Sie ungünstige Verhaltensmuster allmählich verändern und Ihr Modus des „gesunden Erwachsenen“ immer mehr gestärkt wird.


Achtsamkeit

Achtsamkeit beschreibt eine Form der Aufmerksamkeit, die auf das Erleben des gegenwärtigen Moments gerichtet ist. Im Zentrum steht das bewusste Wahrnehmen des „Hier und Jetzt“. Es geht darum, in einem Augenblick bewusst zu erleben, wahrzunehmen und nicht zu bewerten. In fast allen meinen Therapien arbeite ich mit Achtsamkeit als ein wertvolles Werkzeug, da die Wirkung vielfältig ist. Durch tägliche Achtsamkeitsübungen kann die Immunabwehr verbessert, die Schmerzwahrnehmung und der Umgang damit verändert und die Belastbarkeit erhöht werden. Zudem kann die Nachsichtigkeit mit sich selbst gefördert werden, man wird gelassener sich selbst gegenüber, was eine Negativ-Feedback-Schleife unter Dauerstress dämpfen kann. Auch kann sich die Rückfallhäufigkeit von Angsterkrankungen, Depressionen und Abhängigkeitserkrankungen (wie z.B. Alkoholabhängigkeit) vermindern.


PEP (Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie)

PEP verbindet wirksame Interventionen aus den bifokal-multisensorischen Klopftechniken mit psychodynamischen, systemischen, hypnotherapeutischen, transgenerationalen und selbstbeziehungsorientierten Ansätzen. Zentral sind wertschätzender Humor und Leichtigkeit. Es handelt sich um eine lösungs- und ressourcenorientierte Intervention.


Paartherapie

Paartherapie bietet wirksame Unterstützung bei Krisen in der Partnerschaft und kann Beziehungen auch präventiv stärken. Häufig geraten Paare in belastende Muster aus Vorwürfen, Rückzug und wenig Kommunikation, wodurch Nähe und positive Begegnungen abnehmen. Die verhaltenstherapeutische Paartherapie setzt genau hier an: Sie fördert eine konstruktive Kommunikation, hilft beim Verständnis füreinander und unterstützt dabei, gemeinsam Lösungen für Konflikte zu entwickeln. 
Ziel ist es, emotionale Intimität zu stärken Bedürfnisse klar zu äußern und eine ausgewogene Balance in der Beziehung (wieder)herzustellen. Studien zeigen eine gute Wirksamkeit, insbesondere wenn beide Partner aktiv mitarbeiten und die erlernten Strategien im Alltag umsetzen.
Die Kosten sind selbst zu tragen, da die Paartherapie nicht von den Krankenkassen übernommen wird. 


ADHS-Diagnostik

Die Diagnostik einer adulten Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) erfordert aufgrund häufiger begleitender Erkrankungen einen hohen diagnostischen Aufwand. Sie umfasst die ausführliche Erhebung entwicklungsgeschichtlicher Aspekte, gegebenenfalls eine Fremdanamnese (z.B. durch Angehörige), strukturierte diagnostische Interviews sowie testpsychologische Verfahren. Nur so lässt sich ein zuverlässiges Bild gewinnen und eine sichere Diagnose stellen.
Da ich in einer Privatpraxis arbeite, ist die ADHS-Diagnostik in der Regel eine Selbstzahlerleistung. Gesetzlich Versicherte können bei ihrer Krankenkasse eine Kostenübernahme erfragen – ich unterstütze Sie gern dabei. Auch privat Versicherte sollten vorab bei ihrer Versicherung klären, ob und in welcher Höhe die Kosten übernommen werden. Eine detaillierte Kostenaufstellung stelle ich Ihnen gern zur Verfügung.
Mir ist eine gründliche und persönliche Diagnostik wichtig. Ich distanziere mich bewusst von Verfahren, die durch weniger persönliche Gespräche und ungeschultes Personal die Qualität der Diagnostik reduzieren, um Kosten zu senken.


Kultursensible Psychotherapie

In meiner Praxis biete ich interkulturelle und interreligiöse Psychotherapie an, d.h. Psychotherapie unter Berücksichtigung der Kultur, Herkunftsgeschichte und Religion.